Freitag, 23. Oktober 2015

Kuschel-Hoodie

Für meinen Sohn habe ich ja schon lange nichts mehr genäht. Ab einem gewissen Alter wachsen die Kinder ja langsamer :-) Allerdings passt der Kuschelpullover vom letzten Jahr nun nicht mehr und ein neuer musste her.


Das Schnittmuster ist die Nr. 22 (Dinosaur) aus der Ottobre 3/2014, das ich schon einmal genäht hatte.


Kapuzen sind sehr beliebt und werden auch im Haus meistens aufgesetzt.
 

Körper und Kapuze bestehen aus einem Rest Kuschelsweat und die Ärmel aus einem Rest Fleece. Wieder ein paar Reste weniger im Stoffschrank :-)
 

Liebe Grüße von
Nicole

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Baby-Sets

Wenn in der Familie und im Freundeskreis Nachwuchs ansteht, stricke ich gern Babyjäckchen. Besonders gern aus so kuscheliger Wolle wie Malabrigo Rios - das ist eins meiner absoluten Lieblingsgarne. 


Den Little Hipster Cardigan samt passender Mütze habe ich erst vor kurzem für einen Tausch gestrickt (klick), sogar im selben Farbton (Bobby Blue). Ich hatte noch ein Dreiviertel Knäuel übrig und fand den Blauton sooo schön, dass ich noch ein Set in derselben Farbe stricken wollte. 


Das zweite Set ist aus derselben Wolle im Farbton Jupiter. Hach, so perfekte Herbstfarben! Ich habe das Stricken richtig genossen. Leider waren die beiden verwendeten Knäuel sehr unterschiedlich gefärbt, aber da ich erst bei den Ärmel wechseln musste, fällt das nicht so auf.
 

Die Glasknöpfe stammen von meiner Uroma, ich vermute, sie waren mal bemalt, wovon aber nicht mehr viel übrig ist.
 

Hier noch mal das blaue Set. Auch hier ist die unterschiedliche Färbung der (handgefärbten) Stränge gut zu sehen, der obere Teil der Mütze besteht aus einem anderen Strang als Jäckchen und Mützenrand.
 

Der Little Hipster Cardigan geht bis 5 Jahre - wenn ich mich beeile, kann ich noch einen für meine Tochter stricken, bevor sie zu groß ist :-)
 

Liebe Grüße von
Nicole

Montag, 19. Oktober 2015

Fuchs, du hast die Gans gestohlen...

Inzwischen ist es fast schon Tradition, dass ich mir einmal im Jahr ein Filzwochenende gönne. Dieses Jahr war ich - wie im vergangenen Jahr hier im schönen Sachsen. Beim Samstagskurs (den ich mit meiner Freundin Regina zusammen besuchte) ging es um Filzen mit Kindern, die Kursleiterin hatte viele wunderschöne Filzsachen zum Anschauen und als Anregung mitgebracht, und als praktische Übung filzten wir Bucheinband, Lesezeichen und Vögelchen bzw. Fisch. 


Am Sonntag hieß das Motto "Allerlei Tierisches", und wir filzten ein Schäfchen, das ich euch noch mal gesondert vorstelle, sowie eine Tierfigur. Fast alle Teilnehmerinnen entschieden sich, den süßen Fuchs mit der Gans zu filzen, den die Kursleiterin - neben vielen anderen Tierfiguren - als Anregung mitgebracht hatte.
 

Die Figuren wurden komplett nass gefilzt. Das ist bei kleinen Details wie der Fuchsschnauze ganz schön fummelig. Der Vorteil ist, dass das fertig gefilzte Tier auch bespielbar ist, da nassgefilzte Teile einfach stabiler verbunden sind als mit der Nadel zusammengefilzte.


Dieses fuchsige Gruppenbild darf ich euch zeigen, eigentlich wurden 5 Füchse gefilzt, aber zum Fototermin waren nur noch 3 da. Sind die nicht knuffig? Ich glaube, im Rudel haben sie sich auch ganz wohlgefühlt...


Das Gesicht habe ich zum Schluss aufgestickt. Am schwierigsten finde ich, die beiden Augen einigermaßen symmetrisch hinzubekommen. 

 

 Die kleine Gans leistet dem Fuchs Gesellschaft, sie hat Schwanz, Flügel und kleine Beinchen.


Und den Korb kann der Fuchs notfalls auch als Hut tragen :-)
 

Wieder mal habe ich festgestellt, dass ich einfach viel lieber in Gesellschaft filze als allein. Solche aufwändigen Figuren würde ich mir zu Hause wohl niemals vornehmen. Nun bin ich auf der Suche nach einem schönen Kurs fürs nächste Jahr - vielleicht habt ihr einen Tipp für mich? 


Liebe Grüße von
Nicole
 

Montag, 5. Oktober 2015

Apfelvielfalt

Wir haben das Glück, seit 4 Jahren eine große Streuobstwiese unser Eigen zu nennen.Wie alt genau die Bäume sind, wissen wir nicht, aber ihrem Aussehen nach stehen sie schon viele, viele Jahre dort. Es wurden immer 2-4 Bäume von einer Sorte gepflanzt, leider kennen wir nur sehr wenige der Sortennamen. Es sind Äpfel dabei, die ich noch nie im Leben gesehen habe: riesige Klaräpfel zum Beispiel, fast doppelt so groß wie die normalen. Ein Apfel, der mich jedes Jahr von neuem fasziniert, ist dieser hier:
 

Trotz intensiver Recherche im Netz bin ich mir unsicher, was für eine Sorte das ist. Rote Sternrenette? Diese Sorte war früher wohl in thüringischen Gebirgslagen stark vertreten. Allerdings fehlen die typischen "Sternchen" auf der Schale, unsere Äpfel sind ja eher gestreift. Oder doch Danziger Kantapfel? Dieser bildet rosafarbene Blüten aus, was unser Baum auch tut. Allerdings hat er anscheinend nicht so stark gerötetes Fruchtfleisch... 


Naja, zumindest scheint der rote Farbstoff ja sehr gesund zu sein, wenn man diesem Artikel glauben darf. Und bis ich weiß, wie der Apfel wirklich heißt, sage ich einfach "Himbeerapfel" dazu.
 

Das wirklich Tolle an diesem Apfel ist ja seine Farbe. Nicht nur der Apfel an sich hat diese faszinierende Färbung, sondern auch Saft und Apfelmus sind rot. Auf dem nächsten Foto seht ihr den frisch gepressten, noch ungefilterten und nicht erhitzten Apfelsaft:


Hier nach dem Erhitzen, im Vergleich zum Saft aus weißfleischigen Sorten:


Vergleich beim Apfelmus (die hübschen Etiketten habe ich hier gekauft):
 

Sortenreines Apfelmus und -saft ergeben ein schönes Geschenk. Wenn ich doch jetzt nur noch den Namen des Apfels wüsste...


Liebe Grüße von
Nicole

Sonntag, 4. Oktober 2015

Winterjacken-Sewalong Teil 2

Beim heutigen zweiten Teil des Winterjacken-Sewalongs werden Stoffe und Schnitt vorgestellt. Der Schnitt stand ja schon von Anfang an fest: Ich werde eine Lady Shiva nähen, weil ich meine erste Lady so sehr mag und gern eine richtig dicke, warme Variante davon hätte.


Außen- und Futterstoff warten schon seit einem Jahr auf ihre Verarbeitung: der dunkelbrauen Feincord kommt nach außen, der knallrote Fleece nach innen. Nun muss ich mich nur noch für den Kombistoff entscheiden, aus dem Passe und Taschen genäht werden. Aus dem Bauch heraus würde ich mich für meine Lieblingsfarben auf dem oberen Bild entscheiden: Feincord in rot/orange/pink.

Die Kombi auf dem nächsten Bild gefällt mir aber auch gut, obwohl ich ja sonst die Farbe beige meide wie der Teufel das Weihwasser. Mag ich nicht, steht mir nicht. Aber ich finde die Blätterranken und Vögelchen so schön, und wirklich beige ist der Grundton ja auch nicht, mit etwas gutem Willen geht er als eierschalenfarben durch, oder? ;-)
 

Den Stoff auf dem nächsten Foto fand ich spontan auch ganz nett, aber ich glaube, er ist mir doch zu kindlich. Gekauft hatte ich ihn jedenfalls mit dem Gedanken an ein Kleid für meine 4-jährige Tochter...
 

Nun muss ich noch Thinsulate und einen Reißverschluss besorgen, bevor ich mich ans Zuschneiden und Nähen machen kann. Der Schnitt bleibt unverändert bis auf die Kapuze, die ich ein bisschen vergrößern werde, und eventuell nähe ich mir Bündchen an die Ärmel, damit es nicht so reinzieht. Soll ja schließlich eine Winterjacke werden!

Liebe Grüße von
Nicole